Europa-Jugendtag 2009

Neuapostolische Kirche - 21. bis 24. Mai 2009 in DŁsseldorf

Bericht vom 07.05.2010

Jugendbegegnungsstätte mit dem Kreuz vom Europa-Jugendtag

In Aach Linz bei Tuttlingen (Neuapostolische Kirche Süddeutschland) entsteht auf einem Grundstück eine Begegnungsstätte für Jugendliche. Da gehören neben einer Hütte auch ein Pizzaofen und ein Grill dazu. Am Rand des Grundstücks soll das schräge Holzkreuz ein zu Hause finden, dass eine Gruppe Jugendlicher aus Nagold für den Europa-Jugendtag 2009 gebaut hat. Dazu laufen derzeit die baulichen Vorbereitungen.

Für den Europa-Jugendtag der Neuapostolischen Kirche im Mai 2009 hatten Jugendliche aus Nagold ein großes Kreuz gebaut, das in Halle 7 unter dem Titel "Jesus trägt das Kreuz" ausgestellt wurde. Ein neues Zuhause findet das Kreuz nun in einer neuen Jugendbegegnungsstätte, die derzeit im Bezirk Tuttlingen entsteht.

Einen Verein gründen

Das Kreuz vom Europa-Jugendtag soll unter einem Dach und auf einer festen Ebene stehen. Doch bislang findet sich auf dem Grundstück am Waldrand nur ein dürftiger Unterstand. Das wird sich jedoch ändern, denn: Die Jugendlichen wollen den Bereich übernehmen und zur Begegnungsstätte ausbauen. Einen Ort, der in den Händen von Jugendlichen ist- und zwar über mehrere Generationen hinweg auch in diesen Händen bleiben soll. Dafür wird nun sogar ein Verein gegründet.

Und während die Planungen noch laufen, wird auf dem Grundstück schon fleissig gearbeitet: Am Samstag, den 13. März 2010 wurden Waschbetonplatten und die ersten acht Tonnen Kies geliefert. Bewaffnet mit Schaufeln und Schubkarren machten sich Jugendliche des Bezirks daran, die etwa 50 Quadratmeter Waschbetonplatten über eine Strecke von rund 200 Metern auf das Waldgrundstück zu bringen. Das Ziel des Bautags: Ein Lager einrichten und das Grundstück aus dem Winterschlaf holen. Nach sechs Stunden Arbeit war das geschafft.

Fundament legen

Am Samstag, den 10. April 2010 ging es weiter: Zunächst wurde mit einem Bagger ein Loch ausgehoben, welches später als Fundament für das rund 400 Kilogramm schwere Holzkreuz dienen wird. Im Anschluss daran machten sich die eifrigen Helfer auf, um die gelieferten fünf Tonnen Split und zehn Tonnen Kies mit Schubkarren über die bekannte Strecke von 200 Metern zur Baugrube zu transportieren. Parallel dazu wurde der Wald auf dem Grundstück und darum herum von Müll befreit sowie das dort gefundene Totholz verbrannt.

Am Nachmittag wurde die Grube unter fachmännischer Anleitung eingeebnet und befestigt und noch einige Platten verlegt, so dass zum Abschluss des Tages das Kreuz probeweise aufgestellt werden konnte.

Es gibt immer was zu tun ...

In den kommenden Wochen und Monaten wird es weiter gehen: Arbeit gibt es noch genug, vor allem bei der Konstruktion des Holzgestells mit dem Dach für das Kreuz. Aber auch die kleine Hütte benötigt eine Generalüberholung. Und die Grünanlage ist durch den Bagger sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Organisatoren freuen sich nun sehr darauf, die weiteren Schritte in Gemeinschaftsarbeit umzusetzen. "Der Grundgedanke ist einfach, dass Aach lInz ein Grundstück wird, an dem man niemals fertig ist, sondern wo es immer etwas zu tun gibt", sagt Matthias Raffin, einer der Initiatoren des Projekts.

Zur Einweihung der Begegnungsstätte wollen die Initiatoren eine „100+“ veranstalten, eine Party mit mehr als hundert jugendlichen Teilnehmern.

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Jugendbegegnungsstätte mit dem Kreuz vom Europa-Jugendtag

Text: Matthias Raffin
Frank Schuldt
Fotos: Privat